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Dachfenster im Winter

Dachfenster im Winter

Winter ist ein spezieller Zeitraum, in dem das Gebäude stark vom Wetter beansprucht wird. Daher sollte man beim Dachfenster auf den richtigen Einbau achten, die Qualität der verwendeten Materialien oder auch auf energiesparende Lösungen. Der Schwerpunkt liegt hier vor allem beim Dach. Schneefälle, Frost und Schmelzwasser sind echte Herausforderungen für die Dachfläche, und hier besonders für die eingebauten Dachfenster. Was soll man tun, damit bei starken Frost und reichhaltigen Schneefällen, z. B. keine Kondenswasserbildung entsteht? Wie kann man sich der richtigen Wirkung von eingebauten Dachfenstern bei extremen Witterungsverhältnissen versichern?

Kondenswasserbildung

Kondenswasserbildung nennt man das normale Auftreten von Wassertropfen am Rahmen und Glas, welches sowohl mit der Luftfeuchtigkeit als auch mit hohen Temperaturunterschieden zwischen innen und außen zusammenhängt. Das Dachfenster stellt den kältesten Punkt der Gebäudehülle dar und ist daher besonders stark Umwelteinflüssen wie Regen, Schnee, Hagel und Temperaturunterschiede ausgesetzt. Obwohl die Hersteller den „U-Wert“ auf einem hohen Niveau von 1,1 W/m2K oder besser empfehlen, geht durch die Fensterverglasung mehr Wärme verloren als durch die sonstigen Dachelemente. Die Verwendung des isolierten Abstandhalters „TGI“ in den Dachfenstern von „Fakro“ trägt zur Verminderung von Wärmeverlusten bei: mit Abstandshaltern aus Stahl sind die Wärmeverluste bedeutend größer. In Wohnräumen, in denen es eine hohe Luftfeuchtigkeit gibt, kann es trotz des Abstandhalters zu einer intensiven Kondenswasserbildung oder sogar zur Vereisung der Scheibe kommen. Im Winter, bei kalten Außentemperaturen, lüften die Bewohner die Wohnfläche nicht ausreichend, die Fenster bleiben dicht geschlossen und ein notwendiger Austausch der Luft (und mit ihr Feuchtigkeit) findet nur unzureichend statt. Die steigende Luftfeuchtigkeit und die hohen Temperaturschwankungen zwischen innen und außen führen schließlich zur intensiven Kondenswasserbildung. 

Wie kann man sich vor der Kondenswasserbildung oder Vereisung schützen?

Richige Montage der Dachfenstern

Nicht nur die Verwendung von Dachfenstern, die mit guten Isolationseigenschaften aufwarten, sondern auch die richtige Montage und entsprechendes Zubehör können unerwünschten Erscheinungen, wie z. B. Kondenswasserbildung, vorbeugen. Mangelnde Thermoisolation führt zu einer Wärmebrücke, durch die Dachfenster und Zubehörs sich übermäßig abkühlen können.

Die Firma „Fakro“ bietet sowohl die zusätzliche Wärmedämmverkleidung „XWT“, als auch das Anschluss-Paket „XDK“ oder den Eindeckrahmen „EHV AT-Thermo“ an, die das Dachfenster isolieren und gegen Witterungsverhältnisse schützen.

Das Anschluss-Paket „XPK“ beinhaltet verschiedene Elemente, um schnell eine fachgerechte Montage des Dachfensters zu ermöglichen und die Dichtigkeit und Wärmedämmung im Anschlussbereich zu gewährleisten. Das Dämmmaterial ist aus speziell imprägnierter Schafwolle hergestellt, die mit entsprechender Dichte und hoher Elastizität sich optimal an Bereiche anpasst, die gedämmt werden sollen. Der dampfdurchlässige Folienanschluss verbindet das Dachfenster mit der Unterspannbahn und sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen kann. Die Dampfsperrschürze wird innen angebracht und stellt sicher, dass keine warme und feuchte Luft die Dämmwirkung der Mineralwolle beeinträchtigt. Der Eindeckrahmen „Thermo“ ist mit einer zusätzlichen Thermoisolation ausgestattet und bietet eine Dämmwirkung der Dachfenster über die Ebene der Dachlattung hinaus. Der Dämmstoff umfasst den gesamten Blendrahmen des Dachfensters und bildet so einen extra Dämmrahmen. Auch die Montage der Innenverkleidung ist wichtig bei der Vermeidung von Kondenswasser. Das untere Element sollte senkrecht zum Fußboden montiert werden und das obere parallel. Eine solche Montage ermöglicht eine günstige, gleichmäßige Luftzirkulation rund um das Fenster. Dies gilt besonders dann, wenn unter dem Dachfenster ein Heizkörper installiert wird.

Die Dachfenster von „Fakro“ können auf drei Ebenen eingebaut werden. Besonders durch die hohe Montage des Fensters auf dem Niveau „N“ (+3cm), zusätzlich mit dem Eindeckrahmen „Thermo“, befindet sich das Dachfenster deutlich oberhalb des Niveaus der Eindeckung: die Oberfläche des Fensters befindet sich 10 cm oberhalb des Niveaus der Dachlattung. Höher eingebaute Dachfenster haben besonders bei Schneefall einen Vorteil, da Sie durch die exponiertere Lage weniger stark den Elementen ausgesetzt sind. 

Richtige Belüftung

Ein ausreichender Austausch von alter, feuchter Luft bewahrt die Fensterscheiben und angrenzende Bereiche vor Kondenswasserbildung. Um einen angemessenen Luftaustausch im Wohnraum zu erreichen, empfiehlt sich der Kauf von Fenstern mit Dauerlüftung. Auch bei geschlossenen Dachfenstern (z.B. bei Regen, Schnee, starker Kälte) wird so kontinuierlich frische Luft zu- und verbrauchte abgeführt. In Badezimmer oder Küche, wo zumindest periodisch sehr hohe Luftfeuchtigkeit auftritt, sollte man mehrmals täglich Stoßlüften, also für ca. 10 Minuten das Dachfenster weit öffnen, besonders unmittelbar nach Tätigkeiten, die die Feuchtigkeit erhöhen, bspw. Duschen.

Montage der Heizkörper unter dem Dachfenster

Besonders wichtig ist die Installation eines Heizkörpers direkt unter dem Dachfenster. Diese Lösung hilft effektiv gegen die Bildung von Kondenswasser am Dachfenster. Die warme Luft des Heizkörpers steigt nach oben und erhöht die Temperatur am Dachfenster, so dass größere Mengen Feuchtigkeit aufgenommen werden. Nachströmende warme Luft von unten führt diese Feuchtigkeit vom Dachfenster ab. Der vorteilhafte Einfluss des Heizkörpers kann aber durch einige Faktoren gestört oder sogar unterbunden werden. Bei schlechter Montage des Innenfutters oder gar einer Fensterbank hat die aufsteigende warme Luft ein Hindernis zu überwinden und die Luftzirkulation geht u.U. am Dachfenster vorbei, so dass keine Feuchtigkeit aufgenommen und abgeführt werden kann.

Warum sind Eis und Schnee gefährlich für Dachfenster und was kann ich dagegen tun?

Intensive Schneefälle im Winter können zu einer beachtlichen Schneedecke auf dem Dach führen. Besonders gefährlich sind aber Temperaturschwankungen und daraus resultierendem Schmelzwasser, was oft zur Vereisung des Daches führt. Um dies möglichst zu vermeiden, sollte vor allem der Schnee regelmäßig vom Dach entfernt werden. Je flacher das Dach ist, desto einfacher kann sich die Schneedecke bilden.

Um die ordnungsgemäße Funktion der Dachfenster im Winter zu behalten, sollte man sie schon frühzeitig entsprechend vorbereiten. Es wird empfohlen, Blätter und andere Verschmutzungen am Eindeckrahmen und generell rund um das Dachfenster mindestens einmal pro Jahr, am besten im Herbst, zu beseitigen. Nur so kann ein hindernisfreier Wasserabfluss gewährleistet werden. Im Winter muss man regelmäßig Eis und Schnee rund um das Fenster entfernen, weil es sonst zu Stauungen des Schmelzwassers kommen kann, was dann im schlimmsten Fall auch in das Zimmer eindringt.

Die Schneedecke, die sich auf den Dachfenstern der Süd- und Westseite ansammelt, schmilzt auch bei winterlicher, starker Sonneneinstrahlung langsam weg. Dieses Wasser friert bei niedrigeren Temperaturen dann wieder und senkt dadurch zusätzlich die Temperaturen rund um das Dachfenster – es kann sogar zur Vereisung des Kondenswassers im Innenbereich dadurch kommen. Daher gilt bei jedem Dachfenster: bei reichhaltigen Schneefällen bitte das Dachfenster großzügig freiräumen und dafür sorgen, dass von oben kommendes Schmelzwasser „freien Abzug“ über den Eindeckrahmen hat. Das Wegräumen des Schnees kann man durch die Feuerwehr erledigen lassen, oder auch selbst durchführen, bspw. über das geöffnete Dachfenster. Dabei aber bitte die notwendige Vorsicht walten lassen. 

Paneele Verlegen – Wie man 3d Holzpaneele richtig montiert

3d Paneele verlegen

Paneele zählen neben Tapete und Putz zu den beliebtesten Wandverkleidungen. Aber wie verlegt man Paneele richtig? In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Holzpaneele richtig anbringen und Ihren Wohnraum eine gemütliche Atmosphäre geben.

Warum Wände mit Paneelen verkleiden?

Eine Wandverkleidung mit Paneelen hat viele Vorteile. Neben der natürlich warmen Optik gibt es noch weitere praktische Gründe Holzpaneele zu verlegen. Hinter der Wandverkleidung können Sie zum Beispiel störende Kabel und Rohre verbergen. Ebenso können Sie Unebenheiten und beschädigte Stellen im Putz hinter der Verkleidung verschwinden lassen.


Wenn Sie einen Raum nachträglich dämmen wollen, eignet sich die Montage von Paneelen bestens dafür. Mit einfachen Mitteln können Sie Dämmmaterial zwischen Wand und Verkleidung anbringen und so den Wärmeverlust reduzieren. Dadurch lässt sich langfristig einiges an Heizkosten sparen. Je nach Größe des Raumes und den Isolationseigenschaften des Dämmmaterials kann sich die Renovierungsmaßnahme mit Wandverblendern innerhalb weniger Jahre amortisieren. Um weitere Heizkosten zu sparen können Sie mit der Installation von Deckenpaneelen die Decke herabsetzen.


Genauso kann die Verwendung von Paneelen zur Schallisolation beitragen und lautstärkeempfindliche Räume vor unangenehmen Geräuschen isolieren.

Paneele anbringen – So wird’s gemacht

Unterkonstruktion für die Paneele anbauen

Um die Paneele später befestigen zu können, müssen wir zuerst eine Unterkonstruktion installieren. Dafür verwenden wir eine schlichte Holzlattung, die vertikal mit Dübeln in der Wand verschraubt wird. Die einzelnen Streben sollten dabei in einem Abstand von ca. 40 cm montiert werden. Wenn Sie sich für eine Dämmung entscheiden, wird zusätzlich eine sogenannte Konterlattung notwendig. Die Latten werden dabei horizontal mit den vertikal verlaufenden Latten verschraubt und bilden damit ein Gitter. Durch die Konterlattung entsteht ein größerer Zwischenraum zwischen Wand und Paneele, in die später die Dämmung eingebracht wird. Mit einer Wasserwaage können Sie die Konstruktion kontrollieren und gegebenenfalls nachjustieren.

Wandverkleidung zum Dämmen nutzen

Wenn Sie sich für eine Dämmung entschieden haben, bringen Sie das Dämmmaterial zwischen der Konstruktion und der Wand ein. Danach wird eine PE-Folie darüber angebracht und allseitig mit der Wand verklebt. Die Konterlattung wird über der Dämmung und der Folie montiert. Bei der Wahl des Dämmmaterials können Sie organische oder mineralische Materialien verwenden, die nicht anfällig für Schimmel und Fäulnis sind.

Aussparungen für Lichtschalter und Steckdosen einfügen</

Im nächsten Schritt werden die Aussparungen für Lichtschalter und Steckdosen in die Paneele eingebracht. Mit einem Lochbohrer oder einer Stichsäge lassen sich die Aussparungen leicht in die Paneele schneiden. Da die Schalter und Steckdosen zu tief sitzen würden, wenn die Paneele montiert sind, benötigen Sie Hohlwanddosen, um die Elektroinstallationen bündig zur neuen Wandverkleidung zu bekommen.

Holzpaneele mit der Konstruktion verbinden

Die Paneele werden nun mit der Unterkonstruktion befestigt. Vor der Installation ist es empfehlenswert, die Paneele ein bis zwei Tage im Raum zu lagern, damit sich das Material an das Raumklima gewöhnen kann. Die Holzpaneele werden mittels Befestigungsklammern an die Konstruktion angebracht. Die Randpaneele sollten mit einem Abstand von ca. 20 mm zur Wand befestigt werden, sodass das Holz genügend Spielraum hat, sich auszudehnen. Dies gilt für alle Kanten der Konstruktion. Die Holzpaneele werden befestigt, indem man die Feder in die Nut des vorhergehenden Paneels montiert. Auf der Nutseite kommt dann wieder eine Klemme zum Einsatz. Überlegen Sie sich vorher, auf welcher Seite sich das Endstück befindet. Das abschließende Paneel muss meist auf die richtige Breite zurechtgeschnitten werden, um die Wand vollständig zu bedecken.

Im letzten Schritt werden die Abschlussleisten installiert mit denen die Dehnungsfugen verdeckt werden. Mit diesem Prinzip ist das Anbringen von Holzpaneelen unkompliziert und schnell erledigt.

Wandpaneele kleben - geht das?

Manche Wandpaneele können auch verklebt werden. Dazu muss die Wand vorbereitet werden. Alle Unebenheiten, Löcher und Risse müssen vorher verschlossen bzw. ausgebessert werden. An der Wandunterseite werden zunächst Unterlegkeile angebracht, damit das unterste Paneel einen Abstand zum Boden hat. Der Montagekleber wird nun senkrecht in Strängen mit einem Abstand von ca. 10 cm aufgetragen. Das Paneel wird dann auch den Unterlegkeil aufgesetzt und an die Wand gedrückt. Nach etwa 10 bis 20 Minuten ist der Kleber getrocknet und Sie können mit dem nächsten Paneel fortfahren.

Paneele an Decken verlegen

Holzpaneele können genauso gut an Decken und Dachschrägen verlegt werden. Nach demselben Prinzip werden die Holzpaneele an der Decke angebracht, nur dass Sie in diesem Fall auf die Aussparungen für die Lampen achten müssen. Wenn Sie eine Dämmung verwenden wollen, was sehr empfehlenswert ist, um gegen Lärm von oben zu isolieren, wird auch hier eine Konterlattung nötig. Wenn Sie Lampen bzw. Spots oder Rauchmelder in die Deckenpaneele einlassen möchten, wird ebenfalls die Gitterlattung nötig. Bei der Überkopfarbeit sind Profilbrettzangen und Nagelhalter hilfreiche Werkzeuge, die Ihnen helfen die Paneele an der Decke zu befestigen.

Welche Materialien und Werkzeuge brauche ich für die Montage von Paneelen?

Neben den Paneelen selbst benötigen Sie die Holzlatten für die Unterkonstruktion inkl. Schrauben und passenden Dübeln, die Nägel und Klemmen. Wenn Sie eine Dämmung einbringen wollen, sollten Sie genügend Dämmmaterial vorrätig haben oder sich zu Menge und Material beraten lassen. Genauso benötigen Sie die passenden Abschlussleisten.

Um die Holzpaneele zu montieren benötigen Sie eine Bohrmaschine, einen Akkuschrauber, und eine Stichsäge oder einen Lochbohrer für die Aussparungen. Ebenso benötigen Sie zum zurecht schneiden der Paneele eine Handkreissäge oder einen Fuchsschwanz. Zur Installation der Latte ist eine Wasserwaage zu empfehlen.

Fazit

Mit der richtigen Anleitung ist das Anbringen von Paneelen kein Hexenwerk. Holzpaneele können auf verschiedene Weisen befestigt werden. Neben der Direktverschraubung und dem Kleben, ist die Befestigung mittels Holzlatten die verbreitetste Variante. Neben hochwertigen Holzpaneelen können Sie auch moderne Steinriemchen oder Verblender in Ziegeloptik kaufen.

Wenn Sie noch Fragen haben oder Beratung wünschen, rufen Sie unser freundliches Beratungsteam an.

Beratung & Service 030 30 807 169

 

 

Dachfenster austauschen

Dachfenster Austausch

Beim Dachfenstertausch gelten prinzipiell die gleichen Empfehlungen. Wenn der Dachboden nicht zum Wohnen oder zum einlagern empfindlicher Gegenstände verwendet wird, muss man hier nicht zwingend auf energieeffiziente Fenster umrüsten. Wenn man allerdings den Dachboden zum Wohnbereich ausbauen möchte, empfiehlt es sich häufig die Dachfenster zu erneuern.

Wann muss ein Dachfenster ausgetauscht werden?

Bei beschädigten oder undichten Dachfenstern kann leicht Wasser eindringen und das Mauerwerk beschädigen. Wenn die Dachfenster nicht mehr richtig abdichten, sollten Sie über den Austausch der Dachfenster nachdenken, um Schimmelbildung oder Schädigung des Gebäudes zu verhindern.

Die Kosten für neue Dachfenster hängen so wie bei Fassadenfenstern von Material, Isolationswerten und Größe ab.

In unsrem online Baumarkt finden Sie riesigen Auswahl sowohl der Dachfenster, Dachfenster Kunststoff als auch passender Zubehör wie Dachfenster Rollos, Markizen usw.

Wir freuen sich auf Ihren Anruf ☎ 030 30 807 169 

 

Fenstertausch - Wann sollte man Fenster austauschen

Fenstertausch. Wann sollte man fenster austauschen

Fenster sind ein wichtiges Element des Hauses. Sie lassen Helligkeit herein, halten die Wärme in den Räumen und tragen zur Optik des Hauses bei. Auch wenn Fenster kein Verfallsdatum haben, empfiehlt es sich in manchen Fällen, die Fenster zu erneuern. Die Gründe für einen Fenstertausch sind vielfältig. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wann man Fenster austauschen sollte und was man dabei beachten muss.

Wann sollten Fenster erneuert werden

Energie sparen durch Wärmeisolation

Da über die Fenster ein erheblicher Teil der Wärme verloren geht, sollte man auf die Isolationseigenschaften der Fenster achten. Besonders in alten Gebäuden sind noch Fenster mit Einfachverglasung verbaut. Diese weisen im Vergleich zu modernen Fenstern mit Mehrfachverglasung weitaus schlechtere Isolationswerte auf. Dabei geht eine Menge Energie und damit auch bares Geld verloren. Ebenso erhöhen schlecht isolierende Fenster, durch erhöhten Heizbedarf den CO2-Ausstoß des Hauses. Durch den Fenstertausch kann man hier langfristig Energiekosten einsparen und die CO2-Bilanz verbessern. Wann sich die Kosten für den Fenstertausch amortisieren, hängt hauptsächlich von den Wärmeisolationseigenschaften der alten und neuen Fenster ab. Je besser die neuen Fenster isolieren, desto schneller rentiert sich der Fenstertausch.

Seit 2009 ist in der Energieeinsparverordnung festgelegt, welcher U-Wert für Fenster bei Neubau bzw. Sanierung erreicht werden muss. Damit soll der Energieverlust verringert und die Umwelt geschont werden.

Fenster sind kaputt

Wenn das Profil oder die Scheibe stark beschädigt sind oder die Dichtungen nicht mehr schließen, sollte über den Einbau neuer Fenster nachgedacht werden. Ebenso, wenn sich die Fenster nicht mehr ordentlich öffnen und schließen lassen oder die Mechaniken defekt sind, sollten die Fenster erneuert werden. Wenn nur die Scheibe kaputt ist, stellt sich natürlich die Frage, neue Scheibe oder gleich neues Fenster. Auch hier sollte man sich den Zustand und die Art des Fensters in Betracht ziehen. Bei einem alten Fenster mit Einfachverglasung ist der Einbau einer modernen Fenstervariante meist zu empfehlen. Wenn weder die Profile noch die Funktion des Fensters beeinträchtigt ist und das Fenster bereits gute Isolationseigenschaften aufweist, reicht es meist aus, nur die Scheibe zu ersetzen.

Woran merke ich, dass ein Fenster so kaputt ist, das es ausgetauscht werden muss

  • Das Fenster ist nicht mehr winddicht, das heißt, dass Sie einen spürbaren Luftzug fühlen, wenn Sie den Rahmen entlangfahren
  • Durch das Fenster dringt Wasser ein. Auch bei starkem Regen sollte ein Fenster 100% abdichten
  • Das Fenster lässt sich nicht mehr problemlos schließen, öffnen und kippen. In diesem Fall könnte die Mechanik beschädigt sein oder der Rahmen hat sich verzogen.
  • Das Profil sollte intakt sein. Ein beschädigtes Profil kann die Isolationswerte stark mindern und so den Energieverlust erhöhen.
  • Es bildet sich übermäßig viel Tauwasser auf der Fensterscheibe. Ebenso wenig sollte das Fenster stark beschlagen

Wenn ein oder mehrere dieser Probleme bei ihren Fenstern auftreten, sollten sie über einen Fensterwechsel nachdenken. Sicher muss man nicht bei allen Problemen sofort handeln aber Sie sollten den Fensterwechsel bei zukünftigen Sanierungsmaßnahmen mit bedenken.

Fenster sind nicht einbruchsicher

Häufig verschaffen sich Einbrecher über ein Fenster Zutritt zum Haus, da die Fenster häufig die Schwachstelle des Gebäudes sind. Besonders ältere Fenster sind nicht besonders gegen gewaltsames Eindringen gesichert. Wenn die Einbruchswahrscheinlichkeit bei ihnen hoch ist, sollte bei einem Fenstertausch auch auf diesen Faktor geachtet werden.

Umrüstung auf Kunststofffenster

Besonders alte Holzfenster müssen öfter gewartet und aufwendiger gepflegt werden als moderne Fenster aus Kunststoff. Wer also den Pflegeaufwand reduzieren will, sollte die Fenster tauschen und auf die PVC-Variante umsatteln. Bei einem Neubau sollte man sich vorher im Klaren sein, ob man eine Holz- oder Kunststoffvariante wählt, um einen späteren Fensterwechsel zu vermeiden.

Fenster austauschen: Welche Kosten kommen auf mich zu?

Die Kosten für einen Fenstertausch hängen von mehreren Faktoren ab. Der wichtigste Faktor bei einer Fenstersanierung ist die Anzahl der zu tauschenden Fenster. Je mehr Fenster sie erneuern möchten, desto höher werden die Kosten.

Weitere Kostenfaktoren beim Fenstertausch

Qualität der Fenster
Natürlich hängen die Kosten für neue Fenster von der Art und Qualität der neuen Modelle ab. Ein Fenster mit Dreifachverglasung wird in der Regel mehr kosten als ein Fenster mit Zweifachverglasung. Im Regelfall liegen die Preise für Fenster mit sehr guten Isolationseigenschaften höher als bei Fenstern mit höherem Energieverlust. Ebenso hängt der Preis vom gewünschten Material ab (Kunststoff, Holz, Holzaluminium). Bei PVC-Modellen spielen die Profilkammern sowohl für die Isolation als auch für den Preis eine Rolle.

Einbaukosten

Bei einem Fenstertausch entstehen nicht nur Kosten für die Fenster selbst, sondern auch für den Einbau. Wenn Sie den Einbau selbst durchführen können, entstehen keine weiteren Kosten. Allerdings sollte man Know-How und Erfahrung beim Einbau von Fenstern mitbringen. Dabei müssen sowohl die baulichen Gegebenheiten als auch die jeweiligen Bauvorschriften beachtet werden. Wenn der Einbau unsachgemäß durchgeführt wird, können im Nachhinein weitere Kosten entstehen.

Fazit

Die Aufrüstung Ihrer Fenster auf energiesparende Modelle kann eine erhebliche Kosteneinsparung bedeuten. Besonders wenn Ihre derzeitigen Fenster schlechte Isolationseigenschaften aufweisen, undicht oder beschädigt sind, sollten Sie über einen Fenstertausch nachdenken. Die Kosten für neue Fenster amortisieren sich häufig innerhalb der ersten 10 Jahre nach der Fenstersanierung.

In unserem Sortiment finden Sie Kunststoff-, Holz- Holzaluminiumfenster und verschiedene Varianten von Dachfenstern.

Wenn Sie Beratung zum Thema Fenstertausch und –sanierung wünschen, können Sie sich gern an unseren freundlichen Service wenden.

Wir freuen sich auf Ihren Anruf ☎ 030 30 807 169